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Informationen zu Beamer und Projektor 

 

Beamer Test Bild Programm

Wenn Sie überprüfen wollen, ob das Bild Ihres Beamers richtig eingestellt ist, die Farben richtig wiedergegeben werden oder Kontrast stimmig ist, dann ist das Beamer Test Programm die richtige  Hilfe für Sie.

mehr Informationen und Download vom Beamer Test

 

Kontrast

Kontrast eines Beamer BildKontrast ist die Messung eines Schwarz/Weiss Wertes in einem bestimmten Umgebungslicht. Auf deutsch: Je mehr Kontrast, desto "schärfer" das Bild.
Ein hoher Kontrastwert kann also ein Anhaltspunkt für hohe Detailgenauigkeit sein. Guter Kontrast ist primär für die Wiedergabe von hochauflösenden Computerbildern oder Videos (DVD, HDTV) wichtig.

Beispiel: Sie schauen sich einen Film an und sehen einen Mann mit Drei-Tage-Bart. Wie gut und detailliert wird der Bart dargestellt?

Quelle: www.beamer.de 

 

Schwarzwert

Schwarzwert eines BildesAls Schwarzwert bezeichnet man die dunkelste Stelle (z.B. in einem Film) und dessen Darstellung. Je dunkler ein Schwarz erscheint, desto brillianter ist der Gesamteindruck des Bildes.
Das Problem bei modernen Daten-/ und Videoprojektoren im Bezug auf die Darstellung eines guten Schwarzwertes ist die Tatsache, daß die Projektoren meist eine sehr hohe Lichtstärke besitzen. Das ist zwar bei Präsentationen in etwas helleren Räumen ganz praktisch, wirkt aber im eigenen Heimkino (abgedunkelter Raum) sogar kontraproduktiv. Professionelle Heimkinobeamer haben daher nur um die 800 ANSI-Lumen.

Beispiel: STAR WARS - Erscheint Darth Vader als der schwarze Bösewicht oder eher als Grauer Panther?

 

native und maximale Auflösung

Die native Auflösung bezeichnet die Auflösung, für die ein Beamer am Besten geeignet ist. Die interne Technik eines Projektors (Panels o.ä.) ist immer für eine bestimmte (feste) Auflösung, nämlich die native Auflösung, ausgelegt. Betreibt man den Projektor mit dessen nativer Auflösung so erhält man auch das bestmögliche Bildergebnis.
Im Allgemeinen können Beamer zwar auch andere Auflösungen (bis zur -> maximalen Auflösung) wiedergeben - jedoch wird dann das Eingangssignal auf die native Auflösung des Beamers umgerechnet. Die Wiedergabe eines Bildes mit geringerer Auflösung ist eher unproblematisch; die Skalierungsverluste sind hier meist kaum sichtbar. Will man jedoch eine höhere Auflösung wiedergeben, ist die Komprimierung auf die native Auflösung gleichbedeutend mit einem sichtbaren Qualitätsverlust des Bildes. (Anmerkung: Die Angaben im Shop von heimkino.net sind native Auflösungen)

Die maximale Auflösung eines Projektors ist die Auflösung, die dieser Projektor von einer Quelle maximal zur Darstellung empfangen kann. Das Bild wird jedoch immer auf die -> native Auflösung komprimiert, was mit einem sichtbaren Qualitätsverlust einher geht. Die maximale Auflösung ist also eher eine theoretische Angabe, die in der Praxis kaum Aussagekraft besitzt - es sei denn man muss wirklich um jeden Preis eine sehr Hohe Auflösung wiedergeben. Ein wirklich gutes Bild macht der Projektor jedoch nur in seiner nativen Auflösung (oder darunter) Sollten Sie also ein Computerbild mit 1024 x 768 Pixeln Auflösung (XGA) projizieren wollen, sollte auch ein Beamer mit nativer XGA-Auflösung gewählt werden.

 

Helligkeit in Lumen und ANSI Lumen

Der Begriff Lumen wird in der Projektionstechnik für die Beleuchtungsstärke angegeben, die die Lampe durch die Linse liefert. Lux bezeichnet die resultierende Lichtmenge auf der Leinwand pro Quadratmeter. Lux = Lumen / m².


Da die Messung von Lumen/Lux Werten je nach Umgebung, Geräteeinstellung und projiziertem Bild unterschiedliche Ergebnisse liefert, werden diese Angaben jedoch nur noch selten verwendet. Stattdessen ist die standardisierte Messung von ANSI-Lumen der de facto Standard.

Die standardisierte Angabe von ANSI-Lumen wird heute bei Projektoren genutzt, um die Leuchtkraft der Lampe anzugeben. Diese wird mit einer Methode gemessen, die das American National Standardisation Institute (ANSI) entwickelt hat: Die ANSI 9 Punkt Messung.
Dabei wird unter klar definierten Umgebungsbedingungen und Geräteeinstellungen das projizierte Bild in neun gleiche Teile geteilt und jeweils die Lichtmenge gemessen. Deren Mittelwert wird mit der Bildgröße pro m² multipliziert und ergibt so die ANSI-Lumen Zahl. Zur Prüfung dieser Werte werden zudem mehrere Geräte getestet.

 

Wieso bekomme ich keine Bildübertragung, wenn ich meinen Projektor an mein Notebook anschließe?

Die externe Monitor-Schnittstelle Ihres Notebooks muß erst freigeschaltet werden. Hierfür gibt es in der Regel spezielle Tasten- kombinationen oder Software-Utilities. Ziehen Sie das Handbuch Ihres Notebook's zu Rate
 

Wieso soll ich beim Notebook den internen Monitor ausschalten, wenn ich mit einen Projektor nutze?

Durch die gleichzeitige Signalübertragung zum internen und externen Monitor wird die Grafikkarte Ihres Notebooks doppelt belastet. Deaktivieren des internen Monitors bringt eine Qualitätssteigerung des projizierten Bildes.
 

PAN, SCALE oder RESIZE

Sie benutzen diese Funktion, wenn Sie eine höhere Auflösung darstellen wollen, als Ihr Projektor in der Echtdarstellung hergibt. Hierdurch wird lediglich ein Teil des Bildes dargestellt, wo meistens die Ränder fehlen. Neue Modelle zeigen sogar das volle Bild komprimiert dar.
 

Viele Projektoren können hohe Auflösungen komprimiert darstellen. Wie ist die Bildqualität?

Komprimierte Bilder bedeuten immer starke Qualitätseinbußen. Auch aufwendige Rechenverfahren (z B. Resizing- Technologie oder AiR Advanced imaged Real-time-Resizer) ändern daran wenig. Nutzen Sie stattdessen die PAN-Funktion (bzw. SCALE oder REZIZE), um einen Teil des Bildes ohne Qualitätseinbußen darzustellen.
 

Welche Mindesausstattung sollte ein Beamer haben, der zur Wiedergabe von Digitalbildern geeignet ist?

  1. Auflösung:
    Die Auflösung des Beamers hängt von der Auflösung der zu zeigenden Bilder ab, bzw. mit welcher Auflösung die Diashow auf dem PC oder Notebook gezeigt wird. Sind die Bilder mit einer Auflösung von 800x600 pixel (SVGA), dann reicht auch ein SVGA Beamer. Sind die Bilder 1024x768 Pixel (XGA), dann sollte ein Gerät mit nativer XGA-Auflösung verwendet werden.
  2. Helligkeit:
    In einem abgedunkelten Raum reichen ca. 1000 ANSI Lumen. Will man in Räumen mit Lichteinfall projizieren oder ist sehr weit weg von der Leinwand braucht man entsprechend mehr Lichtstärke. Mit Hinblick auf die Darstellung von Schwarzwerten ist eine Abdunklung des Raumes zu empfehlen.
  3. Kontrast:
    Leider kann man sich nicht auf die Herstellerangaben 100% verlassen, da diese nicht mit standardisierten Methoden gemessen werden. Dennoch gilt hier: Je mehr desto besser.
  4. Farben:
    Wenn man in puncto Farbe das bestmögliche Bildergebnis haben will, lässt man sich am Besten verschiedene Geräte vorführen und nimmt seine Bilder (auf CD oder Laptop) mit, da hier der subjektive Bildeindruck eine entscheidende Rolle spielt.
 

Was bedeutet Lampenlebensdauer? - Wie kann ich die Lebensdauer verlängern?

Wie von jeder anderen Lampe gewohnt haben auch Projektorlampen eine erwartete Lebensdauer, die gewöhnlicherweise in Stunden angegeben wird (meist 1000 bis 2000 Stunden). Natürlich halten nicht alle Lampen gleich lange, so dass die Angabe der Lebensdauer immer nur ein Mittelwert sein kann. Die Angabe ist somit nicht zwangsweise eine Garantie für Funktionalität. Projektoren, die unter normalen Bedingungen eingesetzt werden (3-5 Stunden pro Tag in einem sauberen relativ staubfreien Raum), werden mit Sicherheit eine längere Lampenlebensdauer aufweisen als solche, die entweder dauerhaft laufen oder in staubiger Umgebung Verwendung finden. Die Lebensdauer ist also immer abhängig von den Umgebungsfaktoren.
Die letzte Frage beantwortet sich jetzt fast selbstständig: Um die Lebensdauer der Lampe zu verlängern sollten Sie den Projektor vorzugsweise in sauberer Umgebung betreiben, dafür sorgen dass die Lampe nicht überhitzt (z.B. durch Betriebspausen) und auch regelmäßig die Luftfilter reinigen. Sofern ein sogenannter "Economy-Mode" vorhanden ist, sollten Sie diesen einschalten: Das Bild wird zwar um einige wenige ANSI-Lumen dunkler, jedoch verlängert sich die Lebensdauer der Lampe drastisch. Ein angenehmer Nebeneffekt ist das leisere Laufen der Lüfter und die damit verbundene angenehmere Atmosphäre im Raum.
 

Der Projektor zeigt ein abgeschnittenes, unklares oder nur ein blaues/Hersteller Bild. Warum?

  1. Überprüfen Sie, ob alle Kabel korrekt angeschlossen sind und die Eingangswahl (Taste: Input, Source, Mode o.ä.) am Projektor richtig eingestellt ist.
  2. Stimmen die Auflösung und Frequenz Ihres Wiedergabegerätes mit denen, die der Projektor darstellen kann, überein?
    Beim Video-Eingang: Stimmt der eingestellte Video-Standard (NTSC, PAL)?
  3. Falls es sich beim Wiedergabegerät um einen Laptop handelt, überprüfen Sie, ob dort der externe Monitorausgang aktiviert ist (gegebenenfalls schalten Sie den Laptop-Monitor ab)
 

16:9 Beamer: Wann bekomme ich wo einen schwarzen Rand? Wofür sind diese Projektoren geeignet?

Ein Beamer ist ein reines Ausgabegerät. Entscheidend ist, welches Format die Quelle liefert.
  • 16:9 Beamer mit 4:3 Quelle: Eine Möglichkeit ist, das Bild auf 16:9 skaliert wiederzugeben (sieht in etwa so aus, wie ein normales Fernsehbild auf einem 16:9 Plasma). Ein verzerrtes Bild ist jedoch nicht für alle Anwendungen zu tolerieren. Die andere Möglichkeit ist, das Bild unverzerrt in 4:3 zu projizieren. Allerdings bleibt dann links und rechts ein ziemlich breiter Rand, bzw. das Bild auf der Leinwand wird sehr klein. Daher sollte ein 16:9 Beamer eher nur im Notfall für 4:3 Projektion eingesetzt werden.
  • 16:9 Beamer mit 16:9 Quelle: Offensichtlich die bessere Lösung. Das Bild kann ohne Verzerrung dargestellt werden. Dennoch bleibt manchmal oben und unten ein schmaler schwarzer Rand, da auch 16 zu 9 DVD's nicht immer echtes 16:9 liefern.

In Bezug auf Einsatzmöglichkeiten lässt sich also ableiten, daß ein 16:9 Beamer nur für eine echte Heimkino-Anwendung geeignet ist und dann auch nur, wenn zum Großteil z.B. DVDs im 16:9 Format oder in Zukunft evtl. auch HDTV ausgestrahlt werden soll. Dann kommt echte Kinoatmosphäre auf. Wer jedoch ab und an mal herkömmliches Fernsehen schauen oder seinen Videoprojektor für Computer- und Konsolenspiele nutzen möchte, ist wahrscheinlich mit einem 4:3 Gerät besser bedient.

Quelle: Heimkino-Forum

 

Mein Beamer ist kaputt. Was kann ich tun?

Sollte Ihr Beamer einmal nicht mehr ein so perfektes Bild wie früher zeigen oder ganz dunkel bleiben, lassen Sie den Kopf nicht hängen. Erfahrene Beamer Reparatur Werkstätten wie zum Beispiel von LCD media helfen Ihnen weiter.

Manchmal ist schon ein simples FreshUp - also eine professionelle Reinigung der optischen Systeme - Ihres Projektors die Lösung. Sollte die Projektor Lampe defekt sein, erhalten Sie für jeden Beamer die passende Ersatzlampe in unserem Lampen Shop.

Im schlimmsten Fall ist tatsächlich ein Bauteil Ihres Beamers defekt. Für diesen Fall hilft natürlich auch gerne unsere hauseigene Reparatur Werkstatt weiter. Fragen Sie nach einem Kostenvoranschlag.

 

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